Wie du die Effektivität deines EMS-Trainings verbessern kannst

form-vollendetEMSLeave a Comment

Kennst du diesen Gedanken zum EMS-Training?: Ich lasse mich an das Gerät anstecken, der Strom fließt und ich muss mich noch ein bisschen dazu bewegen, ansonsten macht das Gerät schon die Arbeit für mich und meine Muskeln wachsen bzw. ich nehme ab!

 

Das klingt doch zu schön um wahr zu sein. Hey, ein Fünkchen Wahrheit mag in dieser Vorstellung drinstecken, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Auch nicht mit EMS-Training.

Wer richtig Erfolg haben will, sowohl durch gesteigerte Fitness als auch durch das Erreichen von ästhetischen Zielen, der muss auch anständig mitmachen. Schritt Nummer eins: Die vom Trainer vorgegebenen Übungen vollständig und richtig ausführen und nicht schummeln.

 

Das geht schon bei den klassischen Übungen wie der Kniebeuge los. Es macht einen deutlichen Unterschied im Trainingserfolg, ob wir die Knie leicht beugen oder richtig in die Hocke gehen. Das eine ist ein bisschen anstrengend, das andere brennt so richtig in den Beinen! Normalerweise wird das von uns Trainern gesehen und angesprochen. Doch es gibt auch Dinge, die wir als Trainer nicht sehen können, die aber ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf das Training haben.

 

Eine Sache ist die Vorbereitung auf das Training. Wurde den Tag über nicht ausreichend gegessen und vor allem getrunken, wird sich der Impuls als sehr stark und unangenehm empfunden. Wenn dadurch der Impuls niedriger gehalten werden muss, sinkt die Intensität und damit auch die Effektivität des Trainings. Auch wenn sich das Training selber sehr anstrengend anfühlt.

 

Ein weiterer Punkt ist die Anspannung des Körpers bevor der Impuls einsetzt. Es ist super unangenehm, wenn der Impuls auf entspannte Muskulatur trifft. Jeder, der das einmal erlebt hat, wird vermutlich weitere Erfahrungen damit vermeiden wollen. Schon ein leichtes Anspannen der Muskulatur hilft diesen Schmerz zu verhindern. Doch das ist noch nicht die Anspannung, die ein effektives Training ausmacht.

 

Das Ziel durch den Impuls ist die maximale Muskelanspannung. Diese erreichen wir erst, wenn wir unseren Körper aus eigener Kraft richtig anspannen, unabhängig vom Impuls. Wenn wir es schaffen, den gesamten Körper vor dem kommenden Impuls anzuspannen, können wir mehr Impulsstärke ab und die Übungen aus dieser Spannung heraus sauber ausführen. Dadurch wird sich die Gesamtintensität des Trainings erheblich steigern. Als Trainer können wir dabei nicht wirklich sehen, ob der Trainierende nur 70 Prozent anspannt oder alles gibt. Hier gilt es, sich nicht selber zu beschummeln und die Verantwortung für den eigenen Erfolg zu übernehmen. Zu lernen, wie wir den eigenen Körper gezielt anspannen, hat auch für den Alltag Vorteile, z.B. wenn wir etwas heben oder länger halten müssen.

 

Ein letzter wichtiger Punkt ist die Impulshöhe. Als außenstehender Trainer können wir nicht wirklich überprüfen ob der Impuls hoch genug ist. Fragen hilft auch nur bedingt weiter. Als Trainierender ist es also wichtig, genau in den eigenen Körper hineinzuhören, ob der eingestellte Impuls das Limit darstellt oder ob eigentlich noch etwas mehr ginge. Dabei geht es nicht um übertrieben hohe Impulsstärken sondern um einen angemessenen intensiven Trainingsreiz.

 

Insgesamt soll die Umsetzung all diese Faktoren uns Trainern nicht die Arbeit abnehmen. Wir stehen weiter in der Pflicht, auf die Ausführungen und die Intensität zu schauen. Ein Bewusstsein für diese Punkte hilft dir als Trainierendem aber dabei, in den gegebenen 20 Minuten ein bestmöglich effektives Training zu absolvieren. Und genau dieses Training bringt am Ende den Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.